Gozzoburg


BESCHREIBUNG ZUR REFERENZ GOZZOBURG:

Die Gozzoburg in Krems am Hohen Markt wurde im 13. Jahrhundert zum Amts- und Wohnsitz des Stadtrichters „Gozzo“. Bei der "Gozzoburg" handelt es sich nicht um eine Burganlage im herkömmlichen Sinn, sondern um ein einzigartiges Wohn- und Arbeitspalais. Immer wieder gab es Anläufe das historische Objekt zu sanieren, 2005 wurde das Projekt schließlich mit der HYPO NOE Real Consult umgesetzt. Die revitalisierte Gozzoburg wurde 2009 als Musterbeispiel für die Bewahrung kulturellen Erbes und vorbildhafte Restaurierung mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet.

Zur Neuerschließung des unter Denkmalschutz stehenden Ensembles „Gozzoburg“ und Stadtburg wurde eine zentrale Halle errichtet. Auf diese Weise wurde aus den beiden historischen Gebäuden ein einheitliches Ganzes. Zusätzlich wurde durch den Neubau eines Aufzugs ein Verbindung mit der Kremser Landstraße geschaffen. Die Umbaumaßnahmen wurden so gestaltet, dass das im Erdgeschoss situierte Lokal während der Bauausführung, ohne Einschränkungen, in Betrieb bleiben konnte.

Bereits kurz nach dem Start der Arbeiten an der alten Stadtburg, wurden zahlreiche historische Entdeckungen gemacht. So kamen neben einer Holzbalkendecke aus dem Jahr 1245 und verzierten Bodenfliesen auch etliche, gut-erhaltene Fresken zum Vorschein.  Durch die Erfahrung der HYPO NOE Real Consult im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz konnten die Wandmalereien, in partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, fachmännisch erhalten und restauriert werden.

Trotz dieser erstaunlichen, historischen Entdeckungen, konnte die Revitalisierung und Adaptierung der Gozzoburg innerhalb des geplanten Zeitraums und Kostenrahmens fertiggestellt werden.


Beauftragte Leistungen: 

  • Projektentwicklung
  • Projektleitung
  • Projektsteuerung
  • Wettbewerbsbetreuung

 

Projektdaten - Gozzoburg

  • Errichtungskosten: € 7,47 Mio.
  • Bruttogrundfläche: 5.745 m²
  • Fertigstellung und Eröffnung: Oktober 2007